Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat mit heutiger Schulmail (15.03.2021) darüber informiert, wie die Schulen die Selbsttests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 für Schülerinnen und Schüler organisieren sollen. Diese Informationen und solche zur Durchführung am Geschwister-Scholl-Gymnasium finden sich im Folgenden in Form eines Fragenkatalogs mit Antworten:

Wie oft können sich Schülerinnen und Schüler selbst testen?

Vor den Osterferien ein Mal, nach den Ferien sind wöchentliche Testungen geplant.

Was für ein Test wird eingesetzt?

Es handelt sich um einen sogenannten PoC-Schnelltests von Roche, der nach 15-30 Minuten ein ablesbares Ergebnis liefert. Dafür entnehmen die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Teststäbchen selbst einen Nasenabstrich.

Kann man dem Test widersprechen?

Ja, eine vom Ministerium vorformulierte Widerspruchserklärung kann hier heruntergeladen werden.

Wer führt den Test durch?

Schülerinnen und Schüler testen sich selbst, die Lehrerinnen und Lehrer beaufsichtigen die ordnungsgemäße Durchführung bei geöffneten Fenstern und das Wahren der Abstände (da für den Test kurzfristig die Masken abgenommen werden müssen) usw. Eine Gebrauchsanleitung liegt den Lehrkräften vor. Die Lehrkräfte dokumentieren die Durchführung des Tests auf einem ebenfalls zur Verfügung gestellten Formular. Die entsprechenden Formularvorlagen liegen bei den Lehrkräften im Fach. Eine Hilfestellung bei der Durchführung des Tests oder Ähnliches durch Lehrkräfte ist nicht gestattet.

Wann und wo werden die Testungen durchgeführt?

Sobald die Testkits an die Schule geliefert worden sind, legt die Schulleitung geeignete Testzeitpunkte fest. Durch den Wechselunterricht wird es keinen festen „Testtag“ für alle Schülerinnen und Schüler geben. An den für die Testung bestimmten Tagen wird die Testung bei Unterrichtsbeginn im Klassen- oder Kursraum durchgeführt. Genaue Termine können erst nach der Lieferung der Testkits abgestimmt werden.

Führen negative Testergebnisse zur (zumindest zeitweisen) Aufhebung der Abstands-, Masken- und Hygieneregeln?

Nein.

Woran erkenne ich, ob ein Test positiv ist?

Die Gebrauchsanleitung gibt Auskunft. In aller Kürze: eine sichtbare Kontrollinie im Teströhrchen bedeutet einen negativen Test, eine sichtbare Kontrolllinie UND eine sichtbare Testlinie bedeuten einen positiven Test.

Was passiert, wenn ein Test positiv ist?

Es handelt sich dabei um einen Verdacht, der durch einen PCR-Test erhärtet oder widerlegt werden muss. Das positive Ergebnis des Schnelltests wird dokumentiert und die Eltern werden informiert, damit sie ihr Kind abholen. Die Information erfolgt über das Sekretariat. Die Benutzung des ÖPNV ist nicht möglich. Bis das Kind abgeholt werden kann, wird es vom Rest der Gruppe isoliert. Die Eltern veranlassen dann umgehend von zu Hause aus einen PCR-Test über den Hausarzt oder Ähnliches. Bis zum Testtermin sollte das Kind in häuslicher Quarantäne bleiben. Eine Teilnahme am Präsenzunterricht ist für dieses Kind erst nach einem negativen PCR-Test wieder möglich.

Der Rest der Gruppe kann weiter am Präsenzunterricht teilnehmen, die Schule informiert auch nicht das Gesundheitsamt. Wer unmittelbar in der Nähe des im Schnelltest positiv getesteten Kindes sitzt oder z. B. in den Pausen des Vortages oder auf dem Schulweg enge Kontakte hatte, sollte allerdings besonders strikt auf Hygieneregeln achten und nicht notwendige Kontakte zu anderen vermeiden, auch in der Freizeit. Wenn auch der PCR-Test positiv ausfällt, informieren die Eltern die Schule umgehend. Dann erfolgen ggf. weitere Quarantänemaßnahmen für Kontaktpersonen (kann z.B. die Lerngruppe mit ihren Lehrkräften sein; hier entscheidet das Gesundheitsamt).

Was passiert nach den Tests mit den Testkits?

Die Testkits zeigen nach gut 30 Minuten kein Ergebnis mehr an. Sie werden entsorgt. Die Testergebnisse werden vertraulich behandelt. Im Falle eines positiven Tests wird der entsprechende Name dem Personenkreis zugänglich gemacht, der über diesen dringenden Verdacht informiert sein muss (Klassen- oder Stufenleitung, Lehrkräfte, die das betreffende Kind unterrichten).