2020 prkbayla 001 xxxBericht von Feline (Jgst. 11) über die Labortage im Baylab bei Bayer in Bergkamen am 16. und 17. Januar 2020: Im Rahmen des Themenfeldes Genetik hat der Biologie-Leistungskurs zwei Tage im Pharmazie-Konzern Bayer in Bergkamen verbracht, um dort lehrplanrelevante Labormethoden in der Praxis kennenzulernen und zu erproben.

Zu Beginn wurden wir in die Sicherheitsvorschriften des Unternehmens eingeführt, sowie in den Zeitplan der kommenden zwei Tage und uns wurde ein Ausblick auf die Experimente gegeben, die wir durchgeführt haben. Eine erste kurze Führung haben wir bekommen, als wir über das ausgesprochen große Gelände zu dem Gebäude begleitet wurden, in dem wir uns während der Labortage größtenteils aufgehalten haben. Dort haben wir Kittel und Schutzbrillen bekommen, die wir verpflichtet waren zu tragen.

Im Labor wurde uns noch einmal der genaue Ablauf der nächsten Experimente erklärt und dann durften wir ganz selbstständig anfangen, in Zweier-Gruppen die Vorbereitungen für eine PCR mit anschließender Gelelektrophorese zu treffen. An dieser Stelle war es angenehm, dass wir nicht wirklich kontrolliert wurden, aber uns dennoch geholfen wurde, wenn Fragen aufkamen. Auch den Bereich der Mikrobiologie durften wir kennenlernen, indem wir mit Kolonien verschiedener Mikroorganismen (Bakterien und Pilzen) experimentiert haben.

Dazu gehörte das Ausprobieren verschiedener Ausstreichtechniken, die Identifikation der Mikroorganismen anhand des Wachstums auf verschiedenen Nährmedien und die Bestimmung der Lebendzellzahlen. All dies wurde uns ganz ohne Hilfestellung anvertraut, was mir gut gefallen hat. Ich hatte das Gefühl, dass uns viel zugetraut wurde und wir konnten auch im Rahmen der Experimente selbstständig und unabhängig arbeiten. Wenn mal etwas nicht geglückt ist, war es auch nicht schlimm, dann hieß es immer nur: „Keine Panik!“. Die Ergebnisse der Versuche mit den Kulturen der Mikroorganismen konnten wir erst am zweiten Tag sehen und auswerten, weil diese erst einmal über Nacht wachsen mussten.

Bevor wir das getan haben, haben wir erst einmal die Ergebnisse der Gelelektrophorese ausgewertet und mithilfe des Ausbildungsleiters von Bayer die Längen der DNA-Sequenzen bestimmt.  Nach den Auswertungen haben wir eine Führung in der mikrobiologischen Produktion bekommen, konnten uns beispielsweise die Nahrung, die die Organismen bekommen und die riesigen Maschinen, die Fermenter-Anlagen, anschauen. Diese sind über vier Stockwerke hoch, das war faszinierend zu sehen. Am Ende des zweiten Tages habe wir, meiner Meinung nach, das spannendste Experiment durchgeführt, die Isolierung von DNA aus Obst oder Gemüse.
Es war nicht aufwändig, das kann man auch bei sich zu Hause in der Küche durchführen.

Abschließend kann ich sagen, dass sich die beiden Tage gelohnt haben und auch sehr interessant waren. Wir haben Einblicke in die Laborarbeit bekommen und hatten die Möglichkeit, mit Materialien und Verfahren zu arbeiten, zu denen man in der Schule normalerweise nicht die Gelegenheit bekommt. Außerdem konnten wir die bereits im Unterricht besprochenen Themen und Verfahren praktisch anwenden und unser Wissen auf diese Weise noch vertiefen.

 

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