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Im Deutschunterricht haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9c Gedichte mit typischen Merkmalen der Epoche der Romantik analysiert. Im Anschluss daran sollten sie darüber nachdenken, welche Merkmale typisch für ihre eigene Zeit und ihre Generation sind und welche Themen sie prägen.

Hierzu zählten sie zum Beispiel die Sozialen Medien, den Klimawandel und natürlich auch die Corona-Pandemie (mit den dazugehörigen Lockdowns). Anschließend wählten die Schülerinnen und Schüler einen Themenschwerpunkt aus und verfassten hierzu eigene Texte. Im Rahmen eines klasseninternen Poetry Slams wurde zum Abschluss das Gedicht gekürt, das als besonders treffend für die Generation Z empfunden wurde. Die Gewinnerinnen waren Lilian (aus der 9a) und Irem (aus der 9c).

 

Generation Z

Wir haben das Leben noch vor uns,
doch die Zeit ist knapp,
um uns selbst zu finden,
zu wissen, was uns ausmacht.

Wir machen einen Schritt nach vorn,
doch zwei zurück.
Haben Angst vor der Zukunft,
sind auf der Suche nach unserem Glück.

Wir sind alle anders,
doch irgendwie auch gleich.
Sind auf der Suche nach Halt und Beständigkeit,
in einer sich wandelnden und hektischen Zeit.
Denn Generation Z ist einfach kein Vergleich.

(von Irem aus der Klasse 9c)

 .

Unser Leben

Schlafen tut ihr, schlafen tut ihr.
Ohne schlafen, wer wären wir?
Zimmertür zu, wollen allein gelassen werden,
Ideale Musik, ja, das mögen wir.
Alle ändern sich, verfärben sich.
Leute sagen, man erkennt dicht nicht.
Ehrlich, beschwerlich, auch manchmal unerträglich, ja das sind so wir.

Mathe, was ist das?
Ey ehrlich jetzt, was bringt das?
Dauernd darüber nachdenken.
Innerlich am verrecken,
Englischstunde in Raucherecken
Na, kannst du mal ne Kippe schenken?

(von Lilian aus der Klasse 9a)