Drei Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums haben sich an der Ausschreibung 2024 für den Bundes- und Landeswettbewerb beteiligt und einen philosophischen Essay zu einem von vier vorgegebenen Themen geschrieben. Ein Essay ist eine Abhandlung, die eine literarische oder wissenschaftliche Frage in knapper und anspruchsvoller Form behandelt. Ausgangspunkt für einen Essay ist in der Regel ein Problem, eine strittige Frage oder eine These, die in dem Essay bewusst subjektiv diskutiert werden soll. Das Thema von Dennis Gill lautete:
„Die Person, die alle liebt und überall zu Hause ist, ist der wahre Hasser der Menschheit. Sie erwartet nichts vom Menschen, also kann keine Form der Verderbtheit sie entrüsten.“
Es ist ein Zitat aus dem Buch „Der Ursprung“ von Ayn Rand und es beschreibt einen Mann, der sich weigert, den Normen der Gesellschaft nachzugeben. Das Fazit von Dennis´ Überlegungen, die er auf nur vier Seiten niederlegen musste - so die Wettbewerbsbedingung - lautet:
„Leicht ist es so leben zu wollen, dafür umso härter, die Fehler daran zu realisieren.“
Die Jury, die sich durch Hunderte Essays kämpfen musste, bevor der jeweilige Sieger in allen Regierungsbezirken von NRW gefunden worden war, bezeichnet Dennis´ Essay als „ausgesprochen geistvoll, authentisch und lebendig“ und hat ihm einen beachtlichen dritten Platz zuerkannt. Ergin Turkan und Samuel Palgan erhielten als Anerkennung eine Teilnehmerurkunde. Es ist bereits das 2. Mal, dass ein Schüler des GSG in dem überregionalen Wettbewerb einen Preis nach Hause bringen durfte.